Roboter üben eine große Faszination auf Jung und Alt aus. Roboter Spiele sind eine tolle Beschäftigung für Kinder. Aber auch Erwachsene spielen gerne mit Robotern. Damit Kinder (und Erwachsene) aber nicht zu schnell die Lust am Roboter verlieren, muss das Ganze auch Spaß machen und altersgerecht funktionieren.

Roboter Spiele bereiten auf die Zukunft vor

Roboter, also programmierte Helfer, werden in Zukunft immer wichtiger und sind nicht mehr aus der Welt wegzudenken. Bereits heute sind in zahlreichen Branchen Roboter im Einsatz. Noch allerdings sind diese vor allem in der Produktion zu finden, aber es wird täglich an Robotern zur Unterstützung in privaten Haushalten und im täglichen Leben gearbeitet. Wie genau die Unterstützung durch Roboter in Zukunft aussehen wird, ist noch unklar. Aber sie wird kommen.

Jedes Kind sollte daher Roboter „kennenlernen“, mit ihnen vertraut sein, und sich mit den Grundzügen des Programmierens auskennen, da dies zunehmend alle Lebensbereiche beeinflussen wird. Mit Roboter Spielzeug weckt man das Interesse von Kindern und hat als Erwachsener auch selbst Spaß daran.

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Es gibt zahlreiche Spielzeugroboter, die Spaß versprechen und dabei auch etwas zum Lernen bieten. Ob als Geschenk zu Weihnachten oder zum Geburtstag oder nur mal so zwischendurch, man muss sich mit den Produkten auseinandersetzen, um die beste Wahl zu treffen. Wir haben uns intensiv in der Welt der Roboter Spiele umgeschaut und stellen die besten Möglichkeiten für Sie und Ihre Kinder zusammen.

Vier Formen von Roboter Spielzeug

Man sollte im Idealfall vier Möglichkeiten von Roboter Spielen bzw. Roboter Spielzeug unterscheiden:

Art des Roboters
Beschreibung der Spielmöglichkeiten
Ferngesteuerte Spielzeug-Roboter sind die einfachste Form. Ein ferngesteuertes Auto ist auch eine solche Form von Roboter, allerdings mit wenig Optionen. Roboter sollten mehr können und haben, zumindest in der Welt des Spielzeugs, auch menschliche Züge. Ferngesteuerte Roboter sind in der Regel „dumm“ und führen Befehle aus, die sie vom Bediener, also dem Spieler bekommen. Der Reiz liegt hierbei in der Steuerung und der entsprechenden Geschicklichkeit, die der Spieler braucht. Da es um Geschicklichkeit geht und die Roboter auch komplexer sein sollten, damit sie Spaß machen, müssen die Spieler ein gewisses Alter erreicht haben. Unter 5 Jahren bereiten die ferngesteuerten Roboter nicht wirklich Spaß.

Interaktive Spielroboter interagieren selbständig mit dem Benutzer. Die Reaktionen sind meist einfach: Der Roboter gibt Laute von sich, fährt vor Hindernissen (oder Spielkameraden) davon, stoppt vor Hinternissen usw. Diese Roboter für Kinder sind optimal, um die Kleinsten an das Thema heranzuführen. Sie lernen, dass auch eine Maschine auf seine Umwelt reagieren kann. Wirkliches Programmieren ist in diesem Alter meist noch nicht denkbar, aber der Umgang mit interaktiven „Maschinen“ wird mit dieser einfachsten Form der Spieleroboter schon mal gut trainiert. Für die Kleinsten ist das schon eine Menge Spaß, wenn das Spielzeug süß aussieht und keine Angst macht. Diese einfachsten Spieleroboter eigenen sich für Kinder ab 3 Jahre, bis max. 8 Jahre.

Hier finden Sie eine Übersicht der besten Roboter für Kinder in dieser Kategorie

Programmierbare Spielzeug Roboter, die auch als Lernroboter in Schulen eingesetzt werden, können schon eine Menge mehr als die einfachen interaktiven Spielroboter. Steuern ist in jedem Fall möglich, eine Interaktion mit der Umwelt auch. Man kann den Roboter aber auch bestimmte Verhaltensweisen „beibringen“ bzw. „einprogrammieren“, die diese dann selbständig ausführen. Bei den programmierbaren Robotern steht das Lernen der Programmierlogik im Vordergrund, sie bringen aber auch jede Menge Spaß und Unterhaltung, wenn das Programmieren funktioniert. Durch vorhandene Standardprogramme können sie auch ohne Programmierung bereits eine Menge. Programmierbare Lernroboter eigenen sich für Kinder von 8 Jahren (manchmal auch früher) bis 14 Jahre. Mit diesen Roboter Spielen ist der Spaß vorprogrammiert.

Lesen Sie unseren detaillierten Test zu programmierbaren Spielzeug Robotern

Roboter-Bausätze sind die höchste Form der Roboter Spiele und auch der Lernroboter. Hier steht Design meist nicht mehr im Vordergrund, sondern die reine Technik. Man kann den Roboter, der auch ein einfaches Fahrzeug sein kann, selbst gemäß der eigenen Kreativität zusammen bauen und über die zahlreichen mit gelieferten Sensoren und Aktuatoren (wie Motoren, Soundboxen, Lichtquellen) beleben. Um erste Erfolge zu haben, geht manchmal viel Zeit ins Land und Sie oder Ihr Kind müssen Durchhaltevermögen beweisen. Die Vielfalt der Möglichkeiten ist bei den Roboterbaukästen aber am höchsten und die Programmierlogik ist schon sehr nahe am „normalen“ Programmieren dran.  Die Roboter Bausätze basieren teilweise auf Standard-Programmierplattformen bzw. Betriebssystemen wie Rasperry Pi, Beagle Bone (weniger für Spielzeuge), Arduino oder Nanode. Man spielt hier schon sehr nahe an realen Roboterumgebungen. Komplett alleine sind kleinere Kinder mit den Roboter-Baukästen stark überfordert. Wer sich nicht selbst damit auskennt, sollte ab 12 Jahren daran denken, die Kinder mit den Baukästen zu beglücken.

Die besten Bausätze für Roboter finden Sie in unserem Guide für Roboter Baukästen

Wie man mit den Robotern spielen kann

So ungewöhnlich die Frage scheint, es macht Sinn, sich kurz die Fähigkeiten anzuschauen, die die jeweiligen Typen spielerisch trainieren:

Interaktion mit Maschinen lernen: Vor allem die Interaktion mit einer Maschine, die nicht erkennbar von einem anderen Menschen gesteuert wird, ist eine neue Erfahrung

Geschicklichkeit steigern: Steuert man den Roboter selbst (über Fernsteuerung, App, etc.) muss man Fingerfertigkeit beweisen und vorausschauend denken können

Räumliches Vorstellungsvermögen steigern: Die Kinder müssen von ihrem Standpunkt in den des Roboters wechseln, da der Roboter die Befehle mittels seiner Sensoren wahrnimmt

Apps als Steuerungsinstrumente erkennen: Man erlernt, dass Smartphones nicht nur für Games da sind, sondern auch Dinge der in der realen Welt steuern können

Grundlogik lernen, wie Computer und Maschinen arbeiten: In der Interaktion oder beim Programmieren lernt man das grundsätzliche schrittweise „Denken“ des Roboters kennen.

Grundlogik des Programmierens lernen: Mit Roboter Spielen erlernt man schnell, dass einfache Programme aus Befehlen bestehen, die nacheinander ausgeführt werden und als eine Art Schleife immer wieder aufs Neue ablaufen

Arten von Programmierbefehlen lernen: Man erlernt recht schnell die grundlegenden Programmierbefehle wie „wenn – dann“ und „solange wie“ und weitere klassische Befehlsstrukturen

Unterscheidung verschiedener Sensoren lernen: Durch die Reaktion auf Licht, Geräusche, Objekte und ggfs. andere Sachen erkennt man, dass Roboter ähnliche Sinne haben können wie Menschen, ihnen darüber hinaus aber noch viel mehr „Sinne“ zur Verfügung stehen als den Menschen. Roboter Spiele machen an sich erst Sinn, wenn verschiedene Sensoren zur Verfügung stehen und die Spielzeug Roboter diese nutzen können.

Kreativität fördern: Die Roboter leben nur durch die Kreativität des Spielers auf. Bei Baukästen bestimmt der Spieler sogar die Form des Roboters.

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