Mobile Klimanlage

Gerade im Sommer, wenn es mal wieder besonders heiß ist, freut man sich über eine Klimaanlage in der Wohnung. Aber was soll man machen, wenn man keine Klimaanlage hat? Die Lösung ist eine mobile Klimaanlage, die einfach in die Steckdose gesteckt wird. Es gibt mehrere Arten mobiler Klimaanlagen, die wir hier kurz aufzeigen wollen Mini […]

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Leistung
BTU1000010000133007000120009000100009400
kW2.52.93.92.13.52.32.72.4
Entfeuchtung
1,3 l/h, Ohne Wassertank1,1 l/h, Ohne Wassertank0,16 l/h1,0 l/h, Ohne Wassertank1,1 l/h, Ohne WassertankOhne WassertankOhne WassertankOhne Wassertank
Umwelt
EnergieeffizienzA++A+AAAAAA
EER3.63.12.6k.A.2.612.62.62.6
KältemittelR290R290R290R290R410aR410aR410aR410a
Schalldruck db(A)k.A.51k.A.k.A.k.A.49k.A.k.A.
Schallemission dB(A)5364655965636563
Nutzung
Mit Schlauch
Timer
Tragegriffe
Räder
LCD Display
Fernbedienung
Gewicht3231.5351833232730
Maße44 x 38,7 x 80,6 cm39,7 x 46,6 x 76,5 cm470 x 400 x 760 mm28 x 33 x 68 cm39,7 x 46,7 x 76,5 cm703 x 345 x 355 mm34 x 39,4 x 78 cm75 x 44,9 x 39,5 cm
Länge Rohr (m)1.21.51.51.51.51.51.51.2
Gesamt
Vorteil
  • Hohe Energieeffizienz
  • natürliche Kältemittel
  • Hohe Energieeffizienz
  • natürliche Kältemittel
  • Natürliche Kältemittel
  • Natürliche Kältemittel
  • leichtes Gerät
    • Leichtes Gerät
        Nachteil
            • Geringe Entfeuchtung
            • Nur für kleine Räume
              • Nur für kleinere Räume
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                  Gerade im Sommer, wenn es mal wieder besonders heiß ist, freut man sich über eine Klimaanlage in der Wohnung. Aber was soll man machen, wenn man keine Klimaanlage hat? Die Lösung ist eine mobile Klimaanlage, die einfach in die Steckdose gesteckt wird.

                  Es gibt mehrere Arten mobiler Klimaanlagen, die wir hier kurz aufzeigen wollen

                  Mobile Mini-Klimaanlage
                  Mobile Klimaanlagen gibt es auch „in klein“

                  Mini mobile Klimaanlage: Diese unterstützen die Kühlung in Ihren Räumen. Sie haben allerdings nicht die Leistung, um einen Raum oder eine Wohnung wirklich auf eine angenehme Temperatur bringen zu können. Sie verbessern vielmehr das Raumklima ein wenig

                  Mobile Klimaanlage mit Abluftschlauch: Dies sind die „normalen“ mobilen Klimageräte. An diesen hängt ein Abluftschlauch, der die warme Luft abtransportiert. Der Schlauch muss natürlich irgendwo angeschlossen bzw. rausgehängt werden, ohne dass man zusätzlich ein Einfallstor für warme Luft – wie ein offenes Fenster – schafft. In diesem Ratgeber hier geht es um mobile Klimaanlagen.

                  Split Klimageräte: Bei diesen Geräten gibt es zwei Teile. Der eine Teil wird außen angebracht und sorgt dort für einen kontrollierten Luftaustausch mit dem Inneren. Im Inneren steht dann das Kühlaggregat, aus dem die kalte Luft kommt. Die Split Klimageräte sind am leistungsfähigsten; allerdings sind sie auch teurer und man muss eine Lösung finden, wie man das Gerät außen anbringt und mit dem inneren Teil verbindet. Die Verbindung zwischen außen und innen ist jedoch nur ein verhältnismäßig dünner Schlauch. Je nachdem, wie lang dieser Schlauch ist, können Sie den anderen Teil des Klimageräts bequem in unterschiedlichen Bereichen platzieren.

                  Wichtigste Kaufkriterien für mobile Klimaanlagen
                  • Die Leistung der mobilen Klimaanlage muss der Raumgröße angemessen sein. Schauen Sie in unsere entsprechende Tabelle unten
                  • Das Kühlmittel sollte möglichst klimaneutral sein; R290 ist hier das Kühlmittel der Wahl
                  • Die Energieeffizienz der mobilen Klimaanlage ist auch aufgrund der Stromkosten zu beachten

                  Leistung der Klimaanlage muss zur Raumgröße passen

                  Die mobile Klimaanlage muss eine Leistung haben, die zu Ihrer Raumgröße passt. Die Leistung der mobilen Klimaanlage in Watt ist eine gute Kennzahl, um zu erkennen, für welche Raumgrößen die mobile Anlage geeignet ist. Man rechnet bei Raumhöhen von bis zu drei Metern und größeren Fensterflächen mit ca. 120 Watt pro Quadratmeter. Andere Faustformeln besagen 100 Watt pro Quadratmeter bei nicht so hohen Räumen oder aber 40 Watt pro Kubikmeter. Folgende Zusammenhänge sollten also bei der Wahl der mobilen Klimaanlage beachtet werden:

                  Raumgröße in qm

                  Raumgröße in qm

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                  Tipps zum Betrieb der mobilen Klimaanlage
                  • Durch offene Fenster und Türen kommt Wärme von außen in den Raum, die durch die Klimaanlage zusätzlich abgekühlt werden muss. Schließen Sie daher Fenster und Türen.
                  • Alle Öffnungen der Klimaanlage sollten frei sein von Verschmutzungen oder gar Verstopfungen.
                  • Filter sind regelmäßig zu tauschen und die Klimaanlage ist regelmäßig zu reinigen und zu desinfizieren.

                  Lautstärke des mobilen Klimageräts

                  Klimaanlagen sind laut. Sie arbeiten die ganze Zeit und verursachen dabei Geräusche. Dies kennt jeder, der in einem Raum schlafen möchte, wo eine Klimaanlage leise oder laut vor sich hin arbeitet. Aber auch in anderen Räumen der Wohnung kann dies störend sein.

                  Hier gilt: Je leiser, umso angenehmer ist die mobile Klimaanlage für den Nutzer. Die Belastung für den Menschen wird in zwei Kennzahlen zusammen gefasst:

                  Schalldruckpegel: Der Schalldruckpegel ist eine technische Kennzahl. Grundsätzlich kann man sagen: Je höher der Schalldruck, umso höher die Lautstärke die Lautstärke beim Klimagerät. Allerdings ist der Zusammenhang nicht linear. Daher sind die Schallemissionen die bessere Kennzahl.

                  Schallemission: Diese misst, ähnlich wie der Schalldruckpegel, die Lautstärke in der Masseinheit dB(A). Auf den Schallemissionen basieren diverse Vorschriften zum Lärmschutz. Diese Kennzahl sollte also bevorzugt zum Vergleich von Geräten genutzt werden.

                  Entfeuchtung als zusätzliche Funktion

                  Mobile Klimaanlagen können ebenfalls die Luft in der Wohnung oder im Büro entfeuchten. Dies liegt am physikalischen Effekt, dass warme Luft mehr Wasser speichern kann als kalte Luft. Im jedem Kubikmeter Luft befindet sich immer auch ein Anteil Wasser.

                  Wenn nun die Luft abgekühlt wird, verliert sie automatisch auch Feuchtigkeit, die als Kondenswasser abfällt. Einige Klimaanlagen fangen diese Feuchtigkeit auf, andere transportieren diese über den Abluftschlauch direkt nach draußen. Wenn das Wasser in einem entsprechenden Behälter gesammelt wird, muss dieser auch von Zeit zu Zeit entleert werden. Das geht je nach Bauart mehr oder weniger einfach. Manchmal muss man extra einen Schlauch anbringen, um das Kondenswasser abzuleiten. Nicht alle Klimaanlagen sammeln aber das Kondenswasser, d.h. Luftentfeuchtung ist keine automatisch mitgelieferte Funktion.

                  Energieverbrauch der mobilen Klimaanlage

                  Der Energieverbrauch des Klimageräts wird grundsätzlich in Energieeffizienzklassen angegeben. Ebenfalls findet man spezifisch für Wärmepumpen oder auch Klimaanlagen den EER (Energy Efficiency Ratio). Der setzt die erbrachte Kühlleistung ins Verhältnis zur eingesetzten elektrischen Leistung.

                  Der EER ist nicht ganz optimal als Kennzahl, denn er hängt stark von den jeweiligen Temperaturniveaus ab, um die es geht: Einerseits die Temperatur, die durch die mobile Klimaanlage erzielt werden soll, andererseits die Temperatur, die aktuell gerade in der Umgebung herrscht. Der EER schwankt stark abhängig von diesen beiden Werten; mittlerweile gibt es einheitliche Messverfahren, die verschiedene Rahmenumstände abprüfen und daher die Kennzahlen besser vergleichbar machen. Perfekt sind sie aber nicht – und vermutlich ist dies auch nicht zu leisten, da die Rahmenbedingungen zu stark schwanken. Auf der Basis neuerer Messungen errechnete Werte werden mit einem vorstehenden S gekennzeichnet, also SEER (S für saisonal).

                  Grundsätzlich gilt jedoch, wie immer: Je höher der EER ist oder je höher die Energieeffizienzklasse umso weniger braucht das mobile Klimagerät, um die Arbeit zu verrichten.

                  Staubfilter im Inneren

                  Da die mobile Klimaanlage die Luft umwälzt und beständig durch den Verdampfer schickt, kann (und teilweise muss) dort auch ein Staubfilter sitzen, der die Luft von Staubpartikeln reinigt. Dies ist ebenfalls ein angenehmer Nebeneffekt. Aber auch dieser Staubfilter der mobilen Klimaanlage muss regelmäßig gereinigt werden.

                  Maße und Gewicht sind wichtig bei mobilen Klimageräten

                  Bei mobilen Klimaanlagen sind Maße und Gewicht ein echtes Thema. Denn sie müssen transportiert werden und man hat sie vorher bautechnisch nicht eingeplant. Je kleiner das Gerät und umso leichter, je einfacher ist dies natürlich. Aber: Kleine und weniger schwerer mobile Klimageräte sind oftmals auch weniger leistungsfähig!

                  Um das Gewicht zu handhaben, ist es sehr hilfreich, wenn die mobile Klimaanlage an den Seiten Griffe hat, an denen man sie gut anfassen und transportieren kann. Rollen unter dem Gerät sich ebenfalls sehr hilfreich.

                  Sinnvolles Zubehör wird bei mobilen Klimaanlagen oftmals direkt mitgeliefert

                  Timer zum Voreinstellen, wann das mobile Klimagerät angehen soll, sind hilfreich, wenn man Räume vorkühlen möchte. 24h sind besser als 12h, aber 12h sind auch schon mal besser als gar kein Timer.

                  Viele mobile Klimaanlagen kommen mit einer Fernbedienung (wie bei Fernseher). Dort kann man die wichtigen Leistungsdaten gut einstellen. Da es sich oftmals um kleinere Räume handelt, ist eine Fernbedienung an einer mobilen Klimaanlage hilfreich, aber nicht wirklich sehr wichtig.

                  Bei mobilen Klimaanlagen mit Abluftschlauch stellt sich ein besonderes Problem: Den Schlauch muss man durch ein geöffnetes Fenster nach außen anbringen, um die warme Luft dahin abzuleiten. Dann steht das Fenster offen und bringt dauerhaft weitere warme Luft in das Zimmer – was man aber verhindern will. Dagegen gibt es den Hot Air Stop.

                  Der Hot Air Stop ist eine spezielle Folie, mit der die Öffnungen abgeklebt werden können. Der Hot Air Stop ist selbstklebend und kann auch schnell wieder entfernt werden. Auch mit ihm können die Fenster aber gut geschlossen werden, wenn es auch nicht ganz so schön aussieht.

                  Im Hot Air Stop ist ein Reißverschluss, durch den der Abluftschlauch geschoben werden kann. Diese Öffnung ist so gering, dass dort kaum warme Luft ins Innere des Raumes dringen kann.

                  Auch mobile Klimaanlagen muss man von Zeit zu Zeit reinigen. Dies ist nicht nur wichtig wegen der Leistungsfähigkeit der Klimaanlage, die bei verschmutzten Filtern nicht mehr so gut funktioniert. Es ist auch wichtig für die Gesundheit, den in der Anlage können sich Keime festsetzen. Für die Reinigung Ihrer mobilen Klimaanlage gibt es diverse Reinigungsmittel.

                  Wie funktioniert eine mobile Klimaanlage?

                  Eine Klimaanlage zum Kühlen der Luft funktioniert im Wesentlichen über ein spezielles Kältemittel. Die Raumluft wird an Kühlrippen bzw. dem Verdampfer vorbeigeführt und gibt dabei warme Luft an das dort enthaltene Kühlmittel ab. Dabei kühlt sich die Luft deutlich ab und strömt im Inneren wieder gekühlt in den Raum. Der kalte Luftzug der Klimaanlage ist deutlich zu spüren.

                  Wohnblock mit vielen Klimaanlagen
                  Nachinstallierte Split-Klimageräte in einem Wohnblock

                  Das Kühlmittel, welches sich durch die aufgenommene Wärme selbst erwärmt, wird weiter in einem Kompressor geleitet, der das nun gasförmige Kühlmittel weiter verdichtet und damit weiter erhitzt. Dieses heiße, gasförmige Kühlmittel wird dann an einen Verdampfer weitergeleitet, wo das heiße Gas seine Energie an die Außenluft (entweder über den äußeren Teil bei einer Split-Klimaanlage) oder über die nach außen führenden Schlauch abgibt. Dabei wird das Kühlmittel wieder flüssig und kühlt sich ab.

                  Das flüssige Kühlmittel wird dann wieder in den Verdampfer geleitet, wo es erneut der Luft Wärme entzieht. Dann beginnt der Kreislauf von vorne. Das Kühlmittel hat also einen entscheidenden Anteil an der Effektivität der Klimaanlage. Früher wurden sehr umweltschädliche Kühlmittel genutzt; diese sind heute verboten, aber die meisten noch benutzen Kühlmittel sind keineswegs klimaneutral.

                  Mobile Klimaanlagen und der Umweltschutz

                  Mobile Klimaanlagen steigern den Komfort erheblich. Am liebsten möchte man auch, dass dies mit möglichst wenig Umweltbelastung geschieht. Die Wahl des Kühlmittels ist dabei ein erster Schritt, ein weiterer Schritt ist die Energieeffizienz des Geräts.

                  Neben dem Energieverbrauch ist das Kühlmittel als Belastung für die Umwelt zu nennen. Früher wurden als Kühlmittel oder Kältemittel Fluorchlorkohlenwasserstoffe genutzt (FCKWs). Diese standen schnell im Verdacht, den Treibhauseffekt zu verstärken und wurden schließlich teilweise verboten. Allerdings besitzen auch die heute noch verwendeten Kältemittel ein sehr hohes Treibhauspotential. Die folgende Tabelle zeigt kritisch und unkritische Kühlmittel für mobile Klimaanlagen.

                  Klimaneutrale Kühlmittel
                  • R290
                  • R600a
                  Klimaschädliche Kühlmittel
                  • R410a
                  • R407C
                  • R134a
                  • R32

                  Deutlich klimafreundlicher ist R290, was bisher aber noch wenig im Einsatz ist. Klimafreundliche Geräte sind bspw. mit dem blauen Engel ausgezeichnet.

                  Für die Klimaziele in der EU gibt es die Ökodesign Richtlinie (Energy-related-Products-Directive | ERPD) mit dem sperrigen Kennzeichen 2009/125/EG. Mobile Klimaanlagen sind von dieser Richtlinie ebenfalls erfasst. Sie gilt für Anlagen unter einer Leistung von 12 kW (sowohl Klimaanlagen als auch Wärmepumpen). Diese Richtlinie besagt u.a. auch, dass Split-Klimageräte (nicht als die Monoblock-Klimageräte)nur von zertifizierten Fachbetrieben installiert werden dürfen. Dies ist eine erhebliche Einschränkung und erhöht natürlich die Kosten immens.

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