Trittschalldämmungen für Fußbodenheizungen

Wer eine Fußbodenheizung hat, muss beim Bodenbelag aufpassen: Trittschalldämmung, Feuchtigkeitssperren und der Belag selbst müssen gut wärmeleitfähig sein. Nicht jede Dämmfolie kommt dafür in Frage.

Produkt
Bestes Produkt
uficell XPS-Quick PLUS
Rollen Trittschalldämmung
Selitflex Parkett- und Laminatunterlage
uficell ALU PE-Schaum mit Alu-Dampfbremse
sehr gut
1,1
sehr gut
1,5
gut
1,9
gut
2,0
Angebot
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Spezifikation
Materialextrudiertes Polystyrol (XPS)PE (Poly-Etheylen) SchaumEPS-Schaum mit integrierter DampfsperrfoliePE-Schaum mit PET-Alukaschierung
Nachwachsend
Inhalt (in qm)25501825
Dicke (in mm)1.831.62
Geeignet für Fußbodenheizung
Eigenschaften
Druckstabil (in t/qm)11kA3.1kA
Trittschall Dämmung (in dB(A))18212017
Gehschall Reduzierung (bis zu %)0.1kAkAkA
Warme-durchlass-widerstand (in m² K/W)0.030.0650.060.05
Gesamt
Vorteile
  • Faltprinzip
  • Preiswert
  • inkl
  • Aludichtband
  • Verlegehilfe
  • Selbstklebe-Streifen erleichtern Verlegung
Nachteile

          Fußbodenheizungen sind modern. Bei der Wahl des Bodenbelags und der Trittschalldämmung muss man aber einiges beachten. Denn die Wärme der Heizung soll ja auch im Raum ankommen.

          Eine Trittschalldämmung reduziert den Lärm in den Zimmern der unteren Etage und teilweise auch im gleichen Raum (Gehschall). Wenn man eine Fußbodenheizung hat, kann man aber nicht jedes Produkt nehmen. Vielmehr muss man einen Kompromiss machen zwischen Schalldämmung und Wärmedurchlassfähigkeit der Schalldämmung.

          Je nach Material und Dicke der Trittschalldämmung haben diese Produkte sehr gut Wärmedämmeigenschaften. Was bei einer Raumheizung gut ist, ist aber für eine Fußbodenheizung nicht optimal. Denn hier soll die Wärme nicht aufgehalten werden, sondern durch den Fußboden in den Raum gelangen.

          Laminat verlegt auf Trittschalldämmung
          Schwimmende Verlegung auf einer Trittschalldämmung

          Gerade ökologische Materialien sind als Trittschalldämmung bei Fußbodenheizungen nicht so gut geeignet. Einerseits sind sie meist etwas dicker, andererseits isolieren sie relativ gut. Sie verhindern also, dass die Wärme der Fußbodenheizung möglichst schnell und vollständig im zu beheizenden Raum ankommt.

          Künstliche Materialien schneiden hier besser ab, da sie wärmedurchlässiger gestaltbar sind und zugleich aufgrund ihrer Elastizität den Trittschall aufnehmen und abdämpfen. Die passenden Dämmungen haben meist eine Dicke von unter 2 mm. Denn bei einer Fußbodenheizung ist weniger Dicke besser.

          Trotz der geringeren Dicke wird der Trittschall gut reduziert. Die dünnen Materialien schneiden nur geringfügig schlechter ab als dickere Kunststoff-Trittschalldämmungen. Allerdings können die dünnen Materialien Unebenheiten im Boden nicht mehr so gut ausgleichen, weil ihnen das Volumen fehlt. Dies dürfte aber nicht so sehr ins Gewicht fallen, denn Fußbodenheizungen werden meist im Neubau verbaut, wo man sauberer Arbeiten und einen ebenen Boden schaffen kann und muss.

          Mit der Ausnahme des geringeren Wärmedurchlasswiderstands bzw. der besseren Wärmeleitfähigkeit unterscheiden sich Trittschalldämmungen von Fußbodenheizungen nicht weiter von normalen Dämmungen aus Kunststoff oder nachwachsenden Materialien.

           

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