Die Haut um die Augen herum ist besonders dünn, so dass Augenringe schnell entstehen können. Entgegen anderen Stellen am Körper gibt es an dieser Stelle nur ein wenig ausgeprägtes Unterfettgewebe. Veränderungen der unter der Haut liegenden Partien wirken sich also zuerst um die Augengegend herum aus.

Woher kommen Augenringe?

Augenringe (auch „halonierte Augen“ genannt) sind eine Verdunklung der Gegend um die Augen herum, die unschön aussehen kann. Bei den meisten Menschen sind Augenringe eine Veranlagungssache; sie haben einfach besonders dünne Haut um die Augengegend herum. Ansonsten ist die Ursache der Augenringe meist eine Veränderung in der Blutzusammensetzung, die im höheren Alter, wenn die Haut noch dünner wird, noch stärker zu sehen ist. Für diese Verdunklung des Blutes, oft verbunden mit leichtem Blutstau, gibt es mehrere Ursachen

  • Müdigkeit, Stress
  • Alkohol- oder Drogenkonsum
  • Unterernährung, falsche Ernährung (Eisenmangel)
  • Zahlreiche weitere

Darüber hinaus kann auch ein leichter Blutstau oder ein gehemmter Lymphfluss (durch den Schadstoffe im Körper langsamer abtransportiert werden) in der Augengegend, in der auch die Gefäßwände dünn und flexibel sind, Ursache der Verdunklung und damit der Augenringe sein. Dies wird dann als Zeichen organischer Probleme gesehen, z.B. bei Herz und Niere, bzw. kann im Falle des gehemmten Lymphflusses als Vorbote solcher Probleme gedeutet werden.

Augenringe bekämpfen

Es gibt mehrere Mittel, um gegen Augenringe anzukämpfen. Zunächst einmal hilft eine gesündere Lebensweise, mit ausreichend Schlaf, weniger Stress, guter Ernährung ohne übertriebenen Alkoholkonsum (und ohne Drogen) und umfangreiche Flüssigkeitszufuhr – Wasser oder andere ungesüßte Getränke – von möglichst 2 Litern oder mehr. Die Flüssigkeit sorgt für den schnellen Abtransport von Schadstoffen aus dem Körper. Mit einer gesünderen Lebensweise setzen Sie an der Ursache des Übels an.

Viel Wasser trinken
Gesund leben und viel Wasser trinken

Daneben gibt es Hausmittel, die zumindest kurzfristig helfen können: Gurkenscheiben. Hier legen Sie einfach kalte Gurkenscheiben auf die Augen. Dies zieht die Haut zusammen und wirkt angenehm kühlend. Als weiteres Hausmittel gibt es die Quarkanwendung. Verrühren Sie Quark und Eiweiß und tragen Sie die Masse auf die Augenringe. Nach 20 Minuten sollten Sie die Maske mit lauwarmen Wasser abwaschen. Eine weitere Möglichkeit sind kalte Teebeutel (Schwarzer Tee, Grüner Tee, Kamillentee), die auf die betroffene Augenregion aufgelegt werden. Sie können sich auch Eiswürfel in einem Beutel auf die Augen legen.

Daneben gibt es zahlreiche kosmetische Mittel, die die Haut schonen und teilweise auch aufbauen. Als besonders wirksam gelten Salben mit Harnstoff. Harnstoff ist eine körpereigene Substanz, erhöht die Feuchtigkeit der Haut und wirkt damit lindernd auf die Entstehung von Augenringen ein.

Im Alter wird man nur noch bedingt etwas mit den herkömmlichen Mitteln gegen Augenringe ausrichten können. Dann kann man sich natürlich schminken. Alternativ können Augenringe auch mittels einer Augenlidstraffung behoben oder reduziert werden. Dies ist ein plastisch-chirurgischer Eingriff. Aber auch dann sollten Sie auf eine gesunde Lebensweise achten.

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